ZK/U – Zentrum für Kunst und Urbanistik

Das ZK/U – Zentrum für Kunst und Urbanistik (ZK/U, Berlin) ist eine Künstler*innen- und Forschungsresidenz und hat seit seiner Eröffnung 2012 mehr als 500 Künstler*innen aufgenommen.

ZK/U – Zentrum für Kunst und Urbanistik

ZK/U – Zentrum für Kunst und Urbanistik, Foto: KUNSTrePUBLIK

Hinter dem ZK/U steht die Organisation KUNSTrePUBLIK, ein Künstlerkollektiv, das seit mehr als fünfzehn Jahren im öffentlichen Raum aktiv ist. Durch konkrete Projekte erkundet das Kollektiv die Möglichkeiten und Grenzen der Kunst, so dass Bürger*innen sich frei ausdrücken können oder durch eine Aktion und ein physisches Ergebnis der Arbeit von KUNSTrePUBLIK repräsentiert werden.

Das ZK/U befindet sich in einem Viertel von Berlin, in dem ein gewisses Spannungsverhältnis zwischen etablierten „Mittelschichtsbürger*innen“, Migrant*innen der ersten und zweiten Generation in prekären Lebensverhältnissen sowie neu ankommenden Gruppen besteht. Die Arbeit des ZK/U zielt daher auf eine (Re-)Aktivierung der sozialen und räumlichen Beziehungen zwischen einzelnen Personen und Gruppen, die durch Bildung, Einkommen, Geschlecht und kulturellen Hintergrund getrennt sind. Ziel ist es, globale Diskurse und lokale Praktiken zusammenzuführen. Dabei erkundet das ZK/U, auf welche Weise Kunst ein Katalysator für den Wandel im urbanen Umfeld sein kann, und versucht durch seine Arbeit, die Machbarkeit dieser partizipativen, urbanen künstlerischen Praktiken zu demonstrieren.

Zu den aktuellen Projekten des ZK/U zählen das interkontinentale Residenzprogramm Turn2Residencies (2021/22), das Forschungsprojekt Grounded Urban Practices, Berlin (2020/21), das Stadtentwicklungsprojekt CTB-Lab (im Rahmen der Europäischen Kulturhauptstadt 2020, Rijeka) und die Revitalisierung des Haus der Statistik in Berlin (seit 2019).

https://www.zku-berlin.org/

 

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