Jumana Emil Abboud

Jumana Emil Abboud setzt sich mit persönlichen und kollektiven Geschichten und Mythologien auseinander. Dabei verbindet sie folkloristische und zeitgenössische Erzählungen zu ganzheitlichen Darstellungen, die um Themen wie Erinnerung und Vertreibung kreisen.

Porträtfotografie. Die Künstlerin schaut direkt in die Kamera, lächelt leicht. Mit hochgezogener Augenbraue schaut sie gleichzeitig etwas nachdenklich.

Jumana Emil Abboud, Jerusalem, 2017, Foto: Issa Freij, Courtesy Jumana Emil Abboud

Mittels Zeichnungen, Performances, Videos und Workshops eröffnet sie Praktiken des Geschichtenerzählens, die über die Verbundenheit aller Wesen – menschliche, nicht-menschliche oder spirituelle – sinnieren. Ihre Arbeit erforscht häufig die An- und Abwesenheit von Wasser in der umkämpften Landschaft Palästinas, in der das Ringen um Kontinuität einen ständigen Prozess der Regeneration und des Einfallsreichtums erfordert.

Im Laufe der letzten zwei Jahrzehnte waren Abbouds Arbeiten in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen zu sehen, unter anderem bei Common Grounds: Story / Heritage, Casco Art Institute, Utrecht (2020), The Jerusalem Show (2018), auf der Sharjah Biennial (2017), im BALTIC Centre for Contemporary Art, Gateshead (2016) sowie auf der Biennale di Venezia (2015, 2009) und der Istanbul Biennial (2009). Zudem war sie Artist-in-Residence bei Sakiya – Art/Science/Agriculture, Ein Qiniya, der Delfina Foundation, London, der Arts Initiative Tokyo und dem Gästeatelier Krone, Aarau. Abboud lebt und arbeitet in Jerusalem und London und promoviert derzeit an der Slade School of Fine Art des University College London.

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