OFF-Biennale

Die OFF-Biennale (Budapest) startete 2015 als basisdemokratische Bewegung zur Stärkung der Unabhängigkeit, Widerstandskraft und Wirkungsmacht der lokalen Kunstszene in Ungarn.

Eine Neuinszenierung von Endre Tóts Gladness Demos der 1970er Jahre von Kristóf Kovács in der Telep Gallery, als Teil von GAUDIOPOLIS 2017/OFF-Biennale Budapest

OFF-Biennale Budapest Archiv: Gladness Demo, eine Neuinszenierung von Endre Tóts Gladness Demos der 1970er Jahre von Kristóf Kovács in der Telep Gallery, Budapest, 8. Oktober 2017, als Teil von GAUDIOPOLIS 2017/OFF-Biennale Budapest, 2017, Foto: Zsolt Balázs

Das zunächst von einer Handvoll Kunstexpert*innen initiierte und getragene temporäre Projekt hat sich seitdem zu einer unabhängigen Plattform der künstlerischen Auseinandersetzung mit aktuellen Herausforderungen entwickelt. Dabei werden die zugrundeliegenden Diskurse und Kooperationen von Künstler*innen, Kurator*innen, Forschenden, Studierenden und verschiedenen Bevölkerungsgruppen auf lokaler wie auch auf internationaler Ebene unterstützt und begleitet.

OFF hat sich niemals um öffentliche Mittel in Ungarn beworben und die Zusammenarbeit mit staatlichen Kunstinstitutionen vermieden, eine Haltung, die zwar den grundlegenden Prinzipien des Projekts im Hinblick auf Kooperation, Austausch und eigentlich auch einem Agieren im Sinne des Gemeinwohls widerspricht, jedoch als unumgänglich erachtet wird, um die freie Meinungsäußerung und professionelle Integrität aufrechtzuerhalten. Die dritte OFF-Biennale findet im Mai 2021 statt.

https://offbiennale.hu/en

 

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