Black Quantum Futurism

Black Quantum Futurism wurde um 2014 von Camae Ayewa und Rasheedah Phillips als interdisziplinäre kreative Praxis gegründet. BQF verbindet Quantenphysik, Afrofuturismus und afrodiasporische Vorstellungen von Raum, Zeit, Ritual und Klang zu konkreten Wegen, um negativen Zeitschleifen, dem Strudel der Unterdrückung und der digitalen Matrix zu entkommen.

Die beiden Künstlerinnen von Black Quantum Futurism stehen vor einer weißen Wand.

Black Quantum Futurism, 2021, Foto: Chris Stitch

In Text, Film und Klang, in bildender Kunst, Performances, Drucken, sozialkritischer Kunst und kreativer Forschung untersucht BQF die Schnittschnellen zwischen Futurismus, Zeitlichkeit, DIY-Technologie und -Ästhetik sowie dem Aktivismus marginalisierter Communities. Indem sich das Kollektiv der Bilder und Sprache der Wissenschaft und Science-Fiction bedient, macht BQF Gegengeschichtsschreibungen, afrodiasporische Mythologien und „Black quantum womanist futures“ sichtbar, die ausgrenzende Mainstream-Entwürfe von Geschichte und Zukunft infrage stellen.

BQF hat eine Reihe von gemeinschaftsbasierten Projekten, Performances, experimentellen Musikprojekten, Installationen, Workshops, Büchern, Kurzfilmen und Zines realisiert, darunter die preisgekrönten Projekte Community Futures Lab und Community Futurism. Sie sind Knight Arts + Tech Fellow der Knight Foundation (2021), erhielten den Collide Residency Award, CERN (2021), waren Velocity Fund Grantee (2018), Solitude & ZKM Web Resident (2018) und Artists-in-Residence im West Philadelphia Neighborhood Time Exchange (2015). Ausstellungen und Performances zeigte BQF unter anderem bei SAVVY Contemporary, Berlin (2021), Manifesta 13, Marseille (2020), Squeaky Wheel Buffalo (2019), Red Bull Arts, New York (2018), La Gaîté Lyrique, Paris (2018), in der Serpentine Gallery, London (2017), im Philadelphia Museum of Art (2017), im MOMA PS1, New York (2017) und in der Bergen Kunsthall (2017).

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