Sada [regroup]

Sada wurde vor einem Jahrzehnt als eine Reihe virtueller und physischer Bildungs- und Produktionsprogramme konzipiert, um die Arbeit von in Bagdad lebenden Kunststudent*innen zu unterstützen. Zwei globale Kriege im Irak und die fest verwurzelte multinationale Miliz- und Konzernherrschaft, die darauf folgte, schufen für die Iraker*innen und die Welt eine Situation, die noch nicht zur Gänze erfasst wurde.

Es ist eine Person, welche sich am Computer Bilder anschaut, zu sehen. Auf dem Bild steht 'This ist difficult because you know what the situation is like in Baghdad'.

Interview mit dem in Bagdad lebenden Künstler Sajjad Abbas, der Bilder seines Werks zeigt, während eines von Sada organisierten Workshops im Irak, 2012, Courtesy Rijin Sahakian

Sada nutzte persönliche und digitale Netzwerke und machte sie jenen zugänglich, die in dieser Zeit des Wandels, in der sich die Lebensbedingungen im Irak (und in der Welt) maßgeblich verändert haben, kreativ tätig waren.

Die an Sada beteiligten Künstler*innen und Kunststudent*innen haben im Laufe der Zeit gewechselt, und im Jahr 2015 markierten andere, politische und persönliche Veränderungen das Ende der Sada-Programme. Für die documenta werden sich mehrere Mitglieder der ursprünglichen und noch bestehenden Gruppierungen von Sada neu formieren, um die Arbeit wieder aufzunehmen, Kernpunkte der Unterstützung zu identifizieren und den pädagogischen/dialogorientierten Raum dieses Projekts neu zu gestalten.

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