Más Arte Más Acción

Más Arte Más Acción (MAMA) ist eine Non-Profit-Kulturstiftung, die durch Kunst kritisches Denken anstoßen möchte.

Das Foto zeigt grauen Rauch, in der Mitte etwas leicht orange Helles. Im ersten Moment erinnert es an einen Vulkanausbruch.

Más Arte Más Acción, Fly, aus dem Projekt Srinagar/Kashimir, Srinagar, 2011, Foto: Fernando Arias

Die Basis der Stiftung an der Pazifikküste Kolumbiens dient als Inspirationsquelle für Künstler*innen, Wissenschaftler*innen, Aktivist*innen und Schriftsteller*innen, die zu sozialen und Umweltthemen arbeiten und eingeladen sind, über die Schaffung möglicher anderer Wirklichkeiten nachzudenken.

MAMA knüpft Netzwerke mit Förderern, Universitäten, Festivals, Kunstinstitutionen und Gemeinden, um die Ideen und Prozesse kritischen Denkens im Rahmen territorialer Auseinandersetzungen voranzutreiben. Über ihre aktuellen Situation sagt MAMA: „Wir befinden uns gegenwärtig auf einer Reise, um bisherige Prozesse und Narrative einer Bewertung zu unterziehen und Möglichkeiten der Organisation für die kommenden Jahre auszuloten. Die Reise führt ins Ungewisse und diese Ungewissheit bestärkt uns darin, uns einer ergebnisorientierten Produktivität zu widersetzen“.

Más Arte Más Acción ist aus einem jahrelangen Engagement des Künstlers Fernando Arias und des Kulturmanagers Jonathan Colin hervorgegangen, die in den Aufbau der Chocó Base mündete. Diese wurde vom Atelier Van Lieshout entworfen und von Arts Collaboratory unterstützt. Zum Kernteam der Stiftung gehört neben ihren beiden Gründern auch Alejandra Rojas. MAMA arbeitet mit den Goethe-Instituten in Bogotá und São Paulo zusammen und nahmen unter anderem an der São Paulo Biennale (2014), dem New York Independent Film and Video Festival (2011) und der ArtCop21 (2015) in Paris teil.

lumbung Nuquí war ein von Más Arte Más Acción organisierter Workshop vom 29. November bis 4. Dezember 2021 in Nuquí-Chocó. Die Zusammenkunft in Kolumbien bot den Beteiligten der Projekte, die Teil von MAMA sind, zum ersten Mal die Möglichkeit, Erfahrungen auszutauschen. Dabei ging es um die Aktivitäten von MAMA, die in den letzten Jahren mit verschiedenen Organisationen und Gruppen entstanden sind. Unter den Titeln Postcards from the Future, Possible dialogues, Atrato Collaborations, Unpostponable und Chocó as a School (Arbeitstitel) sollen diese Projekte während der documenta fifteen in Kassel präsent sein.

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