Richard Bell

Richard Bell lebt in Brisbane. Er arbeitet in den Bereichen Malerei, Installation, Performance und Video und ist einer der bedeutendsten Künstler*innen Australiens. In seinem Werk setzt er sich mit den komplexen künstlerischen und politischen Problemen westlicher, kolonialer und Indigener Kunstproduktion auseinander. Einer Generation von Aborigine-Aktivist*innen entstammend, setzt er sich konsequent für eine Politik der Emanzipation und Selbstbestimmung der Aborigines ein.

Richard Bell vor einem seiner Kunstwerke.

Richard Bell, 2018, Foto: Savannah van der Niet, Courtesy Richard Bell und Milani Gallery, Brisbane

Bell ist in den meisten großen nationalen und staatlichen Sammlungen Australiens vertreten und hatte eine Reihe von Einzelausstellungen in wichtigen Institutionen in Australien und Amerika. 2023 präsentiert Bell Embassy in der Tate Modern, London. 2021 zeigte Bell eine umfangreiche Einzelausstellung im Museum of Contemporary Art Australia in Sydney. Im Jahr 2019 nahm er sein zentrales Werk Embassy (fortlaufend seit 2013) als Begleitveranstaltung zur Biennale di Venezia mit. Er präsentierte seine Arbeit unter anderem im Padiglione d’Arte Contemporanea in Mailand (2019), im Gertrude Contemporary, Melbourne (2018), in der Art Gallery of New South Wales, Sidney (2017), und im Stedelijk Museum Amsterdam (2016). Bell war zur 20. Biennale of Sydney (2016) eingeladen, er nahm an der Jerusalem Show VIII teil (2016), an der Performa 15 in New York (2015), der 16. Jakarta Biennale (2015), der 8. Asia Pacific Triennial of Contemporary Art, Brisbane (2015), an Sakàhan, der größten Ausstellung internationaler Indigener Kunst in der National Gallery of Canada in Ottawa (2013) und an der 5. Moscow Biennale of Contemporary Art (2013). 2003 wurde Bell mit dem Telstra National Aboriginal Art Award ausgezeichnet.

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