Nino Bulling

Nino Bulling arbeitet als Comiczeichner und -autor in Berlin. Kürzere und längere Arbeiten von Nino erscheinen seit 2012 in Buchform, online, in Anthologien oder in Eigenproduktion. 2017 veröffentlichte Nino bei Rotopol das grafische Gedicht Lichtpause und 2019 erschien in Co-Autor*innenschaft mit Anne König der Band Bruchlinien. Drei Episoden zum NSU bei Spector Books.

Porträt von Nino Bulling

Nino Bulling, 2021, Foto: Schirin Moaieri

Ninos Arbeiten bewegen sich im Grenzbereich zwischen Dokumentarismus und spekulativer Fiktion und erkunden die Möglichkeiten realitätsbasierter Bilderzählung jenseits realistischer Darstellungsweisen. Sprache und Zeichnung sind dabei gleichwertige Akteure, die der Realität entnommen, untersucht, modifiziert und amalgamiert werden. Die Arbeiten widmen sich sowohl kritischen Gegenwartsthemen wie Rassismus und rechtem Terror oder der Rüstungsindustrie, als auch universellen Fragen nach Freundschaft und Zugehörigkeit.

In den letzten Jahren wurden Ninos Arbeiten unter anderem im Brandenburgischen Landesmuseum für moderne Kunst (2021), im HMKV Dortmund (2019) und auf dem 8. Festival für Fotografie f/stop in Leipzig (2018) gezeigt. Nino unterrichtete Comic/Illustration an verschiedenen internationalen Institutionen, unter anderem an der Kunsthochschule Kassel. 2021/22 ist Nino Stipendiat*in der Akademie Schloss Solitude. Im Herbst 2022 erscheint ein neues Buch von Nino, das eine Geschichte über trans*Identität und Liebe in Zeiten fundamentaler Veränderung von Lebensräumen durch klimatische und ökologische Einflüsse erzählt.

Nino Bullings Arbeiten erschienen bis 2019 unter dem Namen Paula Bulling.

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