*foundation­Class*­collective

*foundationClass wurde 2016 an der Weißensee Kunsthochschule Berlin (KHB) als Kunstausbildungsplattform und Widerstands-Toolkit gegründet, um Menschen, die nach Deutschland migriert und von Rassismus betroffen sind, den Zugang zu Kunsthochschulen zu erleichtern. *foundationClass unterstützt Bewegungen in Richtung Transformation und Resilienz, indem sie ein Milieu entwickelt, das nachhaltige Modelle der Zusammenkunft und Solidarität einfordert.

In einem Spiegel, der auf einem Fenster liegt spiegeln sich ein Gebäude, Teile eines Krahns und eines Zauns, blauer Himmel und die Anfangsbuchstaben des Kollektivnamens.

*foundationClass*collective, Berlin, 2021, Foto: Mohamad Halbouni, Courtesy *foundationClass*collective

Das Kollektiv *foundationClass*collective besteht aus einer Gruppe von Künstler*innen mit unterschiedlichen Erfahrungen, die sich über die Bildungsplattform *foundationClass an der KHB getroffen und anschließend zusammengeschlossen haben. Die Gruppe engagiert sich gegen die durch Ausgrenzungsmechanismen hervorgerufene Isolation in der Kunstwelt. *foundationClass*collective befindet sich in einem transformativen Raum, fortwährend forschend und lernend, was ein Kollektiv sein könnte.

Die drei Projekte des Kollektivs für die documenta fifteen beziehen sich auf die Migrant*innencommunities in Kassel. Eine leitende Frage lautet: Mit welchen Methoden können Migrant*innen selbstbestimmte Ökonomien entwickeln? Grundlage des ersten Projekts ist der Alltag in Kassel. Dabei untersucht das Kollektiv, wie in der Stadt vor und nach den 100 Tagen der documenta fifteen gelebt wird und gelebt werden soll, wobei ältere Konflikte mit neueren Formen des Lernens und Teilens gelöst werden könnten.

Gemeinsam mit MiniCar, einem von Migrant*innen betriebenen Fahrdienst-Netzwerk in Kassel, hat das Kollektiv eine mobile Audio-Skulptur entwickelt, die in MiniCar-Autos durch die Stadt fährt.

Das zweite Projekt in der Hafenstraße 76 ist ein räumliches Laboratorium, um sich einen möglichen Projektraum in der Zukunft (in Berlin) vorzustellen. Hier finden Workshops statt und es gibt Räume für künstlerische Interventionen und Experimente.

Das dritte Projekt läuft in der Fridskul im Fridericianum. Dort ist das *foundation-Class*collective mit einer Installation von Bannern vertreten. Die Banner sind wie Buchseiten, die dem Publikum *fC-Praktiken der künstlerischen Lehre zugänglich machen: Es geht darum, wie man an einer Kunsthochschule mit den ihr innewohnenden Mechanismen der Inklusion und Exklusion überleben kann.

Eingeladene Akteur*innen

Artist list

Fadi Aljabour
Ulf Aminde
Anwar Al Atrash
Susan Azizi
Yemisi Babatola
Carolyn Amora Bosco
Mohamad Halbouni
Nadira Husain
Ali Kaaf
Katharina Kersten
Cẩm-Anh Lương
Abiye Okujagu
Krishan Rajapakshe
Miriam Schickler
Hatef Soltani

Vera Varlamova
Noureddin Yassin
Mc3BArts

Contributors

Mohanad Alsneeh
Osamah Abouzor
Mayada Al Kayal
Mahmoud Ismail
Richard Khaldon
Batoul Sedawi
Sultan Yousif
Boaz Murinzi
Khaled Mzher
Rena Onat
Aref Torkaman (RIP)

Marina Naprushkina
Max Grau
Bora Yediel

Minicar

Stefan Daraban
Ogün Kebapçı
Yalçın Alay
Özdemir Adid
Selim Çakır
Hüseyin Çakır
Hasan Çakır
Doğru Şükrü

and many more who want to stay anonymous

Ausstellungsorte

Fridericianum Hafenstraße 76

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