Chang En-Man

Chang En-Man lebt und arbeitet derzeit in Taipeh. Mithilfe von Bewegtbild, Fotografie und Installation sowie kreativen Formen sich selbst organisierender und kollektiver Projekte erforscht Chang En-Man, wie die Indigene Bevölkerung Taiwans mit den sich ständig verändernden soziokulturellen Gegebenheiten und Überlebensbedingungen im heutigen Taiwan vor dem Hintergrund von Modernisierung und Urbanisierung umgeht, wobei sie sich auf ihre eigenen Erfahrungen und ihr Erbe als Person Indigener Abstammung stützt. Von dieser Grundlage ausgehend und in dem Bestreben, die Welt als Ganzes zu erkunden und das transformative Potenzial der Kunst erlebbar zu machen, birgt Chang verlorene Geschichten und Erzählungen.

Ein schwarz-weiß Foto der Künstlerin. Sie hat eine Kapuze auf und schaut in die Ferne.

Porträt von Chang En-Man, Still aus Happy Mountain, Video, Zweikanal, 18' 25", Courtesy Chang En-Man

Die Künstlerin hat bereits international ausgestellt, unter anderem Garden of Six Seasons, Para Site, Hongkong (2020), auf der Istanbul Biennial (2019), bei Cosmopolis #2: Repenser l’humain, Centre Pompidou, Paris (2019), auf der Singapore Biennale (2019), der Taiwan Biennial, Taichung (2018), As Heavy as a Feather, Taiwan Academy in Los Angeles (2017) / Centre A, Vancouver (2016), bei A Touch for the Now!, MONA Inner Spaces, Poznań (2016), These stories began before we arrived, Silo 6, Auckland (2015), unOfficial Pavilion of Taiwan’s video art, [.BOX] Videoart project space, Mailand (2015), auf der Taipei Biennial (2014), Snail Paradise mapping, Open Contemporary Art Center, Taipei (2013) und bei THAITAI: A Measure of Understanding, Bangkok Art and Culture Centre (2012).

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