Pınar Ögrenci

Die Künstlerin und Filmemacherin Pınar Öğrenci lebt in Berlin. 2010 gründete sie die Kunstinitiative MARSistanbul. Die poetischen und experimentellen videobasierten Arbeiten und Installationen der aus der Architektur kommenden Öğrenci machen die Spuren materieller Kultur in verschiedenen Regionen sichtbar, die von Vertreibung und Verschwinden der Bewohnenden betroffenen sind.

Porträt von Pınar Öğrenci

Pınar Öğrenci, Berlin, 2021, Foto: Kerem Uzel, Courtesy Pınar Öğrenci

Sie verstehen sich als dekoloniale und feministische Untersuchungen an der Schnittstelle von gesellschaftlicher, politischer und architekturbezogener Forschung sowie von den Geschichten Einzelner, Alltagspraktiken, Musik und Literatur. Als solche gehen sie Migrationsursachen wie Krieg, staatlicher Gewalt, kollektiven Bewegungen, Naturkatastrophen oder industriellen und städtischen Entwicklungen nach.

Öğrencis Arbeiten wurden bereits in zahlreichen Museen und anderen Kunstinstitutionen gezeigt, unter anderem im Times Art Center Berlin, bei SAVVY Contemporary, Berlin, im Kunstraum Bethanien Kreuzberg, Berlin, auf der Art Encounters Biennial, Timișoara, der Gwangju Biennale, der Athens Biennale, in der Tensta Konsthall, Stockholm, bei Survival Kit, Riga, im Kunst Haus Wien, dem Istanbuler Off-Site-Projekt für die Sharjah Biennial 13, im MAXXI, Rom, und bei SALT and Depo in Istanbul. 2017 war ihre erste Einzelausstellung außerhalb Deutschlands im Kunst Haus Wien zu sehen. Öğrencis erster Dokumentarfilm Gurbet is a home now wurde im Wettbewerb des 40. Istanbul Film Festival gezeigt und gewann 2021 auf dem DOCUMENTARIST Istanbul Film Festival den Spezialpreis der Jury. Derzeit lehrt sie an der Weißensee Kunsthochschule Berlin im Masterstudiengang Raumstrategien.

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