Dan Perjovschi

Mit beißender Ironie greift Dan Perjovschi in seinen täglichen, mit wenigen Strichen hingeworfenen Zeichnungen die Absurditäten und Zynismen der „schönen neuen Welt“ auf. Die Zeichnungen kommentieren aktuelle Ereignisse aus aller Welt ebenso wie allgemeine gesellschaftliche Phänomene oder Dinge, die den Künstler persönlich betreffen. Perjovschis Figuren und Szenarien bevölkern die Wände, Böden, Flure und Fenster diverser Kunstinstitutionen. Er lebt und arbeitet in Sibiu und Bukarest.

Ein Gebäude, die Außenwand ist mit weißen und schwarzen Permanentmarker bemalt. Es sind verschiedene Begriffe und Malereien zu sehen.

Dan Perjovschi, The Horizontal Newspaper - The Revolution Edition, weißer und schwarzer Permanentmarker auf Wand, 35 x 4 m, Sibiu, 2019, Foto: Dan Perjovschi, Courtesy Dan Perjovschi und FITS The International Theatre Festival Sibiu

Zu seinen Ausstellungen gehören unter anderem Drawing the World, Ludwig Forum für Internationale Kunst, Aachen (2021), Black and White Cape Town Report, A4 Arts Foundation, Kapstadt (2019), The Dakar Drawing, RAW Material Company, Dakar (2016), Jakarta Biennale (2015), Unframed, Kiasma, Helsinki (2013), Hong Kong First, Para Site, Hong Kong (2011), What Happen to US?, Museum of Modern Art, New York (2007), I am not Exotic I am Exhausted, Kunsthalle Basel (2007), The Room Drawing, Tate Modern, London (2006), Istanbul Biennial (2005), Naked Drawings, Museum Ludwig, Köln (2005) und Perjovschi, Vanabbe Museum Eindhoven (2005).

Seit 2010 zeichnet Perjovschi das Kunstprojekt im öffentlichen Raum The Horizontal Newspaper in seiner Heimatstadt Sibiu. 2016 erhielt er den Rosa-Schapire-Kunstpreis, 2012 den Princess Margriet Award der Europäischen Kulturstiftung (mit Lia Perjovschi) und 2004 den George-Maciunas-Preis.

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