Fondation Festival sur le Niger

Die Fondation Festival sur le Niger (Ségou) wurde 2009 mit dem Ziel gegründet, die Verdienste des Festival sur le Niger für die Kunstszene Ségous zu erhalten und weiterzuentwickeln.

Prozession während der Feierlichkeiten zum Festival sur le Niger, 2009

Fondation Festival sur le Niger, Prozession während der Feierlichkeiten zum Festival sur le Niger, 2009, Foto: Harandane DICKO

Schon bald nach seiner Gründung im Jahr 2005 wurde das Festival sur le Niger zum bedeutendsten kulturellen Ereignis nicht nur Malis, sondern ganz Westafrikas. Mit seinem reichhaltigen Programm aus Musik, Tanz, Theater, bildender Kunst und vielem mehr trug das Festival wesentlich dazu bei, das kulturelle Leben Ségous zu stärken und die Abwanderung junger Künstler*innen in die Hauptstadt Bamako oder ins Ausland zu stoppen.

Indem sie junge Künstler*innen und Kulturunternehmer*innen aus ganz Afrika ausbildet, sie bei der Produktion künstlerischer Arbeiten und dem Aufbau von Vertriebswegen intensiv betreut und unterstützt, stärkt die Fondation sur le Niger das gesamte Spektrum aus Kunst und Kultur in Mali und darüber hinaus. Ihre kollektive Arbeitsweise, eine Praxis, die sie selbst als Maaya-Unternehmergeist bezeichnet, überführt die humanistische Tradition der Maaya-Philosophie in die heutige Gesellschaft und Kultur.

Eines der zahlreichen von der Stiftung ins Leben gerufenen Projekte ist das 2011 gegründete Centre Culturel Kôrè. In der Kultur der Bambara bezeichnet Kôrè die höchstmögliche Ebene des Wissens. Daran angelehnt ist Kôrèdugaw, ein Ritus, der Humor, Scharfsinnigkeit und Weisheit verbindet. Kinder werden hier auf ihr späteres Leben und ihr gesellschaftliches Umfeld vorbereitet, indem ihnen für Kôrèdugaw zentrale Werte wie Respekt für andere, gegenseitige Hilfe, Selbsterkenntnis in guten wie schlechten Zeiten sowie die absolute Ablehnung von Gewalt vermittelt werden.

Fondation Festival sur le Nigers Website 

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