La Intermundial Holobiente

La Intermundial Holobiente ist ein interdisziplinäres Quartett bestehend aus der Philosophin Paula Fleisner, der bildenden Künstlerin Claudia Fontes, dem Schriftsteller und Übersetzer Pablo Martín Ruiz sowie einem potenziellen vierten Mitglied, das noch gesucht wird. Dieses vierte Mitglied, menschlich oder nicht, beflügelt die Fantasie der übrigen Mitglieder und ist daher das einzige, das sie als unersetzlich für ihr Projekt erachten.

Der Buchstabe 'D', zusammengesetzt aus einem Fluss, einem Kolibrischwanz und einem Krötengesicht

Buchstabe ‚D‘, besiedelt von einem Fluss, einem Kolibrischwanz und einem Krötengesicht, Holobiont, gefunden während der Recherche für The Book of the Ten Thousand Things von La Intermundial Holobiente, 2021, Foto: Claudia Fontes und Bernard G. Mills, Courtesy der Fluss, der Kolibri, die Kröte, das Sonnenlicht und die Kameralinse

Paula, Claudio und Pablo sind alle drei in Argentinien aufgewachsen. Sie wollen ein multiperspektivisches Gespräch anregen, um einer postmenschlichen, nichtanthropozentrischen Welt Konturen zu verleihen, die alles und jede*n berücksichtigt. Zu diesem Zweck bauen sie, indem sie Freund*innen aus ihren Netzwerken und Kollektiven zusammenbringen, nach und nach eine Gemeinschaft von Holobionten auf.

Paula ist Gründungsmitglied von Colectiva Materia, einem aus drei Philosophinnen bestehenden Kollektiv aus Argentinien, das über die Möglichkeiten eines postmenschlichen Materialismus nachdenkt. Sie gehört außerdem Ni Una Menos an, einem feministischen Kollektiv von Aktivist*innen aus Argentinien.

Pablo ist Gründungsmitglied von Outranspo (Ouvroir de translation potencial) einer 2014 gegründeten Gruppe mehrsprachiger Übersetzer*innen, Schriftsteller*innen, Forscher*innen und Musiker*innen, die sich kreativen Methoden der Übersetzung verschrieben haben.

Claudia ist Initiatorin von Trama, einer Kooperation von Künstler*innen, die von 2000 bis 2006 Teil des RAIN-Netzwerks war. Seitdem unterstützt sie Selbstorganisation und Do-it-yourself-Kultur der Gruppen von Künstler*innen, denen sie angehört.

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