Vorstellung der lumbung-Künstler*innen: Taring Padi

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Das Institut für bürgernahe Kultur Taring Padi, das aus dem das Kollektiv Taring Padi hervorging, wurde 1998 von einer Gruppe progressiver Kunststudent*innen und Aktivist*innen als Antwort auf die gesellschaftspolitischen Umwälzungen der indonesischen Reformasi-Ära gegründet.

Seither gehören Figuren aus recyceltem Karton zur künstlerischen Praxis Taring Padis, die in Vorführungen, Performances und Ausstellungen Verwendung finden. Bei Demonstrationen wurden die Pappfiguren auch eingesetzt, um die Masse größer erscheinen zu lassen, die Stimmung aufzuhellen und um die Demonstrierenden vor der heißen Sonne oder Polizeigewalt zu schützen. Die Puppen sind so zu Taring Padis Medium für Bildungs- und Sozialkampagnen sowie für die Organisation von Solidaritätsaktionen für Arbeiter*innen, Bäuer*innen, Fischer*innen und andere Gemeinschaften geworden.

Taring Padi ist lumbung-Künstler*in der documenta fifteen.

Sprache: Englisch

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