Trailer für „Border Farce“, ein Videokunstwerk von lumbung-Künstler Safdar Ahmed

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Intensives Erleben oder sachliches Verstehen – der Beitrag des lumbung-Künstlers Safdar Ahmed zur documenta fifteen zeigt, warum diese Unterscheidung politisch ist.

Border Farce ist ein Videokunstwerk des lumbung artist Safdar Ahmed in Zusammenarbeit mit dem Heavy-Metal-Gitarristen Kazem Kazemi und der Filmemacherin Alia Ardon. Es wird als 2-Kanal-Videoprojektion im Rahmen der documenta fifteen in Kassel zu sehen sein. Safdar Ahmeds künstlerischer Beitrag umfasst auch ein Zine und eine Vinyl-LP.

Der iranische Geflüchtete Kazem Kazemi war sechs Jahre lang in Australiens Offshore-Gefangenenlager auf der Insel Manus im Norden von Papua-Neuguinea inhaftiert. Die Videoarbeit dokumentiert Ausschnitte seines Lebens. Safdar Ahmeds künstlerische Praxis stellt in Frage, wie der oder die „Andere“ historisch und ästhetisch dargestellt wird. Darüber hinaus möchte der lumbung artist die Rhetoriken, die dem aufkeimenden weißen Nationalismus in Australien (und in weiten Teilen der euro-amerikanischen Anglosphäre) zugrunde liegen, und die Konstruktion von rassifizierten Minderheiten kritisch hinterfragen.

Während eine der beiden Videoprojektionen die übliche Rahmung nachahmt, die Erzählungen über Migration oft begleitet, konzentriert sich die zweite auf das Konzept der „affektiven Zeugenschaft“. Dabei geht es darum, die leibliche Erfahrung in den Vordergrund zu stellen, die bei der Suche nach sachlichen Erzählungen oft keine Rolle spielt. In diesem Sinn untersucht die zweite Projektion, wie intensive Erfahrungen von Körper zu Körper, von Person zu Person, durch Klang und Gesten weitergegeben werden.

Sprache: Englisch

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