Mons Pubis Veneris

Ort: Fridericianum, Saodat Ismailova

Teilnehmer*innen: 10

Sprachen: Englisch

Anfahrt

In einer Installation von Jazdul Madazimova, die von der lumbung-Künstlerin Saodat Ismailova eingeladen wurde, wächst langes, krauses Haar aus einer Vulva. Bei der Performance Mons Pubis Veneris werden daraus Zöpfe geflochten. Es entsteht ein Narrativ von Sexualität, Leidenschaft und Schönheit, aber auch Scham, Kontrolle und Machtpolitik. Die Installation wächst durch den performativen Akt des Flechtens, der auch eine gemeinsame Politik des Widerstands, der Befreiung und der Solidarität entstehen lässt. Genutzt werden Stoffreste, die in Kleidungsfabriken als Müll anfallen. Neben dem materiellen Aspekt des Mülls rückt so auch die Gesundheit der Arbeiterinnen in den Vordergrund. In den Fabriken werden meist junge Migrantinnen eingesetzt. Als unverheiratete Frauen angestellt, werden sie entlassen, sobald sie ein Kind bekommen. In den Fabriken ist es im Winter kalt und im Sommer heiß. Viele Näherinnen klagen aufgrund der Arbeitsbedingungen über Erkrankungen des Bewegungsapparats. Indem das gemeinsame Ritual des Zöpfeflechtens als weibliches Symbol performt wird, nehmen Fürsorge und Widerstand Gestalt an. 

Eingeladene Gäste

Jazgul Madazimova

Bitte beachten

Die Teilnehmer*innen werden gebeten, weiße Kleidung zu tragen. Die Anzahl der Teilnehmer*innen ist auf zehn begrenzt.

Anfahrt

Saodat Ismailova

Friedrichsplatz 18, 34117 Kassel

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Infos

Ort: Fridericianum, Saodat Ismailova

Teilnehmer*innen: 10
Sprachen: Englisch

Kategorien

Ritual

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